"Emmentaler" präsentiert die SCB Legenden

Im laufe der fast 80-jährigen Geschichte des SCB hat so mancher Spieler seine Spuren hinterlassen. Dabei haben Zwölf besonders herausgeragt und verdienen den Titel "SCB Legenden".

Diese Seite ist ihnen gewidmet:


 

Paul-André Cadieux #3


Der kleine Kanadier war in den 70er-Jahren das Vorbild schlechthin. In jungen Jahren – mit erst 23  – wurde er als Spielertrainer verpflichtet. Manche glaubten damals, der SCB habe sich getäuscht und eigentlich Paul-André Cadieux’ älteren Bruder verpflichten wollen. Aber der junge Cadieux fasste sofort Fuss und wurde nicht zuletzt dank seinem unermüdlichen Einsatz das leuchtende Vorbild der 70er-Jahre.

Facts:
Beim SCB 1970 – 1978 und 1985/86
444 Spiele
3 Meistertitel (1974, 1975, 1977)

 
Roland Dellsperger #12


Bereits als Siebenjähriger trat Roland Dellsperger 1954 in den SC Bern ein. Mit knapp 18 Jahren wurde er von Trainer Ed Reigle 1965 erstmals im Fanionteam eingesetzt und feierte gleich seinen ersten Titelgewinn. Insgesamt gewann Dellsperger fünf Meistertitel und ist damit SCB-Rekordmeister. Dellsperger war nicht nur ein hervorragender Stürmer mit Goalgetter-Qualitäten, sondern oft auch der verlängerte Arm des Trainers.

Facts:
Beim SCB 1964 – 1982
467 Spiele
5 Meistertitel (1965, 1974, 1975, 1977, 1979)

 
Alan Haworth #15


Sein Engagement im Sommer 1988 war ein Coup. Alan Joseph Gordon Haworth kam als damals 28-jähriger mit der Referenz von über 500 NHL-Spielen zum SCB und erwies sich als unerschrockener Antreiber und damit auf der Ausländerposition als ideale Ergänzung zum Künstler Reijo Ruotsalainen. Haworth war als Einzelspieler dank seiner Durchschlagskraft kaum zu bremsen, spielte aber dennoch stets mannschaftsdienlich.

Facts:
Beim SCB 1988 – 1992
170 Spiele
119 Tore/117 Assists/336 Punkte
3 Meistertitel (1989, 1991, 1992)

 
Renzo Holzer #18


Bandenhobel nannte man den Flügelstürmer mit der Nummer 18. Renzo Holzer spielte bereits als Junior für den SCB und war der Inbegriff des soliden Mannschaftsspielers. Diese Qualitäten machten ihn zum festen Bestandteil der erfolgreichsten Phase der Clubgeschichte in den 70er-Jahren und führten dazu, dass er auch in der Nationalmannschaft (54 Länderspiele) regelmässig zum Einsatz kam.

Facts:
Beim SCB 1968 – 1982
4 Meistertitel (1974, 1975, 1977, 1979)

 
Patrick Howald #22


Pfeilschnell, kraftvoll und immer für einen Exploit gut: Das war Patrick Howald, der zwischen 1986 und 2001 mit einem Unterbruch von zwei Jahren für den SCB spielte. Howald, der ebenso spektakulär wie effizient spielte, war in seiner Zeit einer der allerbesten Flügelstürmer des SCB und auch der Schweizer Nationalmannschaft, für die er 119 Länderspiele bestritt.

Facts:
Beim SCB 1986 – 1992 und 1994 – 2001
567 Spiele
221 Tore/168/389 Punkte
4 Meistertitel (1989, 1991, 1992, 1997)

 
Jürg Jäggi #20


Ausserordentlich gute Torhüter waren stets ein Markenzeichen des SCB. Jürg Jäggi gehörte mit Sicherheit zu dieser Kategorie. Jäggi kam 1972 von Ambri und war in den folgenden acht Jahren ein starker Rückhalt für die Mannschaft. Sein persönliches Markenzeichen war die für damalige Verhältnisse furchterregende Schutzmaske

Facts:
Beim SCB 1972 – 1980
4 Meistertitel (1974, 1975, 1977, 1979)

 
René Kiener #0


René Kiener, das war einfach René Kiener. Rücken-Nummer 0, Übername «Gagu».  Als 17-Jähriger hütete er 1955 zum ersten Mal das Tor des SCB. Der Hexer blieb seinem Stammklub während seiner ganzen 18-jährigen Karriere treu. Mit ihm feierte der SCB 1959 seinen ersten Meistertitel, und er markierte den Beginn der grossen Torhüter-Tradition beim SCB. Kiener war auch anderweitig begabt: Als Junior nahm er mehrmals am Gedenklauf Murten – Freiburg teil, und als Segler gewann er in der H-Boot-Klasse mehrere nationale Titel. Was er immer war und geblieben ist: ein Monsieur.


Facts:
Beim SCB 1955 ­– 1973
Über 400 Spiele
2 Meistertitel (1959, 1965)

 
Gaetano Orlando #17


Gaetano Orlando kam als Nobody zum SCB. Trainer Brian Lefley, der damals auch die recht erfolgreiche italienische Nationalmannschaft coachte, wusste jedoch genau, wen er verpflichtet hatte. Orlando war in Italiens Team Lefleys verlängerter Arm und eine unermüdliche Arbeitsbiene, die jedem Gegner das Leben schwer machen konnte. In Bern wurde er nach einem Anlauf von einer halben Saison zur Hauptantriebskraft. Orlando war 1997 der Meistermacher auf dem Weg zum 10. Titelgewinn.

Facts:
Beim SCB 1994 – 1998
181 Spiele
107 Tore/173 Assists/280 Punkte
1 Meistertitel (1997)

 
Martin Rauch #7


44 und kein bisschen müde. Der Modellathlet Martin Rauch spielt immer noch (beim HC Ajoie). Zuverlässig, mit dem Auge für die richtige Position, mit einfachem, solidem Spiel – so wie er es immer getan hat. Spektakel hat man von ihm selten gesehen, grobe Fehler ebenso wenig. In der glorreichen Zeit unter Trainer Bill Gilligan war der Ur-Berner Captain. Ein Mann, der immer das Positive sieht und mit vier Meistertiteln auch viel Positives erlebt hat.

Facts:
Beim SCB 1983 – 2000
756 Spiele
50 Tore/149 Assists/199 Punkte
4 Meistertitel (1989, 1991, 1992, 1997)

 
Reijo Ruotsalainen #29


Als Reijo «Rexi» Ruotsalainen fünfjährig in die Nachwuchsabteilung von Kärpät Oulu eintrat, stellte man ihn ins Tor, weil er aus Sicht der Trainer zu wenig gut Schlittschuhlaufen konnte. Als er dann beim SCB spielte, schrieb der «Bund»: «Ruotsalainen fährt rückwärts schneller als andere vorwärts.»  Fragt man Teamkameraden aus jener Zeit, ob die Beurteilung eine nette Übertreibung gewesen sei, schütteln sie noch heute ehrfürchtig den Kopf. Reijo Ruotsalainen, zweimaliger Stanley Cup-Sieger mit den Edmonton Oilers, war in den Meisterjahren unter Bill Gilligan ein Spieler von einem andern Stern.

Facts:
Beim SCB 1986/87, 1988/89 1991 – 1993 und 1994/95
235 Spiele
87 Tore/148 Assists/235 Punkte
3 Meistertitel (1989, 1991, 1992)

 
Peter Stammbach #6


1949 kam er zum SCB. Vier Jahre später wurde er als 16-Jähriger in die erste Mannschaft aufgenommen. Ab 1956 bildete der damals erst 19-jährige Peter Stammbach die Paradeformation mit Rolf Diethelm und Bruce Hamilton. Stammbach war umsichtiger Center, elanvoll und sehr mannschaftsdienlich. Gleichzeitig war er jahrelang der treffsicherste SCB-Torschütze. Stammbach trat nicht als Mann der grossen Worte auf, dafür war seine Ausstrahlung auf dem Eis umso grösser.

Facts:
Beim SCB 1953 – 1967, 1971 - 1973
2 Meistertitel (1959, 1965)

 
Renato Tosio #31


1987 kam er vom EHC Chur zum SCB. «Toto» war sein erster Übername, der zweite lautete «Lebensversicherung».Er blieb, bis er seine Karriere 2001 beendete, beim SCB und fehlte in keiner einzigen Partie! Zu seinem Abschiedsspiel am 2. September 2001 kamen 14 531 Zuschauer ins Allmendstadion. Der Eishockey-Journalist Pierre Benoit schrieb unter dem Titel «Einer für alle» ein Buch über den Torhüter…

Facts:
1987 – 2001
632 Spiele (ohne Unterbruch)
4 Meistertitel (1989, 1991, 1992, 1997)

 
 

Sportgastro AG

Auch kulinarisch ist der SCB einsame Spitze!
Image
Image mehr lesen...
Image

105 Game

Der Klassiker
Los kaufen und gewinnen.
 
mehr lesen...