Dank einer Leistungssteigerung ab dem 2. Drittel gewann der SCB relativ mühelos gegen den Kantonsrivalen aus Biel mit 4:0. Eine Tor-Doublette im Mitteldrittel entschied dieses Derby relativ früh. Für die Bieler war es eine bittere Niederlage, fielen sie doch auf Kosten von Genf unter den Playoff-Strich.
Im ersten Drittel wurde Magerkost geboten. Ganze 4 Torschüsse feuerte der SCB ab, Biel hatte immerhin 7 Stück zu verzeichnen. Das Spiel war von vielen Ungenauigkeiten geprägt. Ein rechter Spielfluss kam so nie auf. Die grösste Chance vergab Gardner, als er knapp verzog. Das 0:0 schien bereits Tatsache, als Hänni in der 19. Minute einen Steilpass auf Rüthemann spielte. Der wurde zwar von 2 Verteidigern gebremst, doch Plüss konnte die freie Scheibe zur Führung einschiessen.
Die zweiten 20 Minuten waren dann vom SCB her um vieles besser. Endlich kam die Präzision in die Pässe, die dann zu Torgefahr führt. Die Bieler wurden in einem Powerplay in der 27. Minute gut ausgespielt. Furrer konnte sich die Ecke aussuchen und traf zum 2:0. Nur 37 Sekunden powerte Vermin davon, sein Rückpass versenkte Rückkehrer Neuenschwander zum 3:0. Das war bereits die Vorentscheidung in diesem Spiel, zu harmlos agierten die Bieler in der Offensive.
Das Schlussdrittel war immer unter der Kontrolle der Stadtberner. Biel bemühte sich zwar, wurde aber nicht mehr torgefährlich. 2 Minuten vor Schluss konnte Rüthemann losziehen, sein harter Schuss genau in die Torecke führte zum Endstand von 4:0.
Telegramm:
Bern - Biel 4:0 (1:0, 2:0, 1:0)
PostFinance-Arena. - 15'607 Zuschauer. - SR Kämpfer/Prugger, Bürgi/Marti. - Tore: 19. Martin Plüss (Rüthemann, Hänni) 1:0. 27. (26:01) Philipp Furrer (Ritchie, Dumont/Ausschluss Gloor) 2:0. 27. (26:38) Neuenschwander (Vermin, Beat Gerber) 3:0. 59. Rüthemann (Martin Plüss, Hänni) 4:0. - Strafen: 7mal 2 Minuten gegen Bern, 8mal 2 Minuten gegen Biel. - PostFinance Top Scorer: Ritchie; Miéville.
Bern: Bührer; Höhener, Philipp Furrer; Kinrade, Beat Gerber; Jobin, Hänni; Dominic Meier; Pascal Berger, Ritchie, Dumont; Déruns, Vermin, Neuenschwander; Bertschy, Martin Plüss, Rüthemann; Vigier, Gardner, Reichert; Froidevaux.
Biel: Berra; Preissing, Huguenin; Grieder, Kparghai; Steinegger, Fröhlicher; Gossweiler; Tschantré, Haas, Chabada; Spylo, Mieville, Beaudoin; Zigerli, Ehrensperger, Marco Truttmann; Wetzel, Gloor, Lauper; Marc Wieser.
Bemerkungen: Bern ohne Roche, Morant und Lötscher (alle verletzt), Kwiatkowski, Scherwey und Adrian Brunner (alle überzählig), Biel ohne Peter, Bordeleau und Wellinger (alle verletzt).