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#SCBern Sportchef Alex Chatelain zur Playoff-Serie gegen den HC Lugano. ow.ly/SP5530amGtr

Auswärts mit Punktemaximum

Der SC Bern gewinnt auch sein zweites Spiel in der Gruppenphase der Champions Hockey League und steht nach dem 3:1 (0:0, 3:0, 0:1)-Sieg in Linz mit reiner Weste an der Spitze seiner Gruppe.

Wie in Kosice, dem ersten CHL-Gegner des SCB, hat auch in Linz die Stahlindustrie grosse Bedeutung. Berühmtestes Wahrzeichen der oberösterreichischen Stadt, die 2009 zur Kulturhauptstadt Europas ernannt wurde, ist jedoch die Linzer Torte, deren Rezept als das älteste Tortenrezept der Welt gilt. Im Eishockey ist der EHC Liwest Black Wings Linz ein Aushängeschild der höchsten österreichischen Liga. Nachdem der Club 2005 Konkurs gegangen war, kam die Rettung durch den Kabelnetzbetreiber Liwest, der Hauptsponsor des Clubs ist. Die Eishockeyaner geniessen auch in der Bevölkerung starken Rückhalt und können sich in ihrer kleinen Arena auf die lautstärkste Zuschauerunterstützung in ganz Österreich verlassen. Der von einer Versicherung gegebene Name des Stadions, Keine Sorgen EisArena, ist aus diesem Blickwinkel Programm.

Sportlich hingegen ist Sorgenfreiheit nicht garantiert. Obwohl: Die, angefangen bei Torhüter Michael Ouzas, mit acht Kanadiern angetretenen Linzer, mussten im ersten Drittel zwar eine leichte Berner Feldüberlegenheit anerkennen, grosse Sorgen hatten sie aber nicht. Der SCB wirkte gegenüber dem Startspiel etwas verhaltener und verzeichnete im ersten Drittel gleich neun sogenannte Turnovers (Puckverluste im Vorwärtsgang). Dem Team von Kari Jalonen gelang es zwar trotzdem, das Geschehen zu kontrollieren und dem Gegner keine ernstzunehmende Torchance zuzugestehen. Aber auf der anderen Seite waren die Eigenkreationen eben auch nicht dazu geeignet, beim Gastgeber für grosse Aufregung zu sorgen.

Mit Beginn des Mitteldrittels setzte der SCB dann dort an, wo am Dienstag in Kosice im ersten Spiel sein Standard lag: mit einem frühen Tor. Bereits im ersten Einsatz gelang Andrew Ebbett auf Zuspiel Simon Bodenmanns per Gegenstoss die 1:0-Führung. Und damit begannen die Sorgen für die Black Wings definitiv. Der SCB kontrollierte weiterhin, war bereit, schnelle Gegenstösse zu lancieren – so wie beim 2:0, das Leonardo Genoni einleitete und Justin Krueger auf Pass Simon Mosers abschloss.  Die Gastgeber kamen in den ersten 40 Minuten zu einer einzigen grossen Tormöglichkeit, als Mario Altmann im Powerplay das Tor halb offen vor sich hatte, aber nur das Aussennetz traf, wobei sich Simon Moser noch in den Schuss warf und diesen leicht ablenkte. Mit dem 3:0 durch David Jobin, der einen schönen Rückpass verwertete, war die Partie nach zwei Dritteln so gut wie entschieden.

Den Österreichern gelang dann in der 46. Minute doch noch überraschend der erste Treffer. Damit ging im Linzer Stadion die Post ab, allerdings mehr auf den Rängen als auf dem Eis. Immerhin konnte man sich vorstellen, welchen Hexenkessel die Berner erlebt hätten, wäre das Spiel zu diesem Zeitpunkt noch offen gewesen oder von Beginn an besser für die Gastgeber gelaufen.

Am Ende brachte der SCB den zweiten Sieg im zweiten CHL-Spiel sicher nach Hause und besitzt nun eine optimale Ausgangslage, Rang 1 in der Gruppe zu erreichen.

Nach vier Auswärtssiegen (in Visp, Biel, Kosice und Linz) in ebenso vielen Spielen steht am kommenden Dienstag das erste Heimspiel im Test gegen den EV Zug auf dem Programm.

Die Video-Highlights finden Sie hier.  

Telegramm:

Linz - Bern 1:3 (0:0, 0:3, 1:0)

Keine Sorgen EisArena. – 4600 Zuschauer. – SR Pesina (CZE), Smetana (AUT) / Nemeth (AUT), Soos (HUN). – Tore: 21. (20:35) Ebbett (Bodenmann, Moser) 0:1. 30. Krueger (Moser, Genoni) 0:2. 37. Jobin (Arcobello/Strafe gegen Linz angezeigt) 0:3. 46. Dasilva (Hisey, Loik) 1:3. – Strafen: Linz 7-mal 2 Minuten, Bern 5-mal 2 Minuten. – Bemerkungen: Bern ohne Dubois, Randegger und Reichert (alle überzählig).

Linz: Ouzas; Palin, Piché; Dorion, Lukas; Kirchschläger, Altmann; Mayrhauser, Fechtig; Hofer, McLean, Lebler; Dasilva, Hisey, Broda; Gaffal, Oberkofler, Loik; Moder, Lukas, Spannring.

Bern: Genoni; Kamerzin, Blum; Jobin, Untersander; Noreau, Gerber; Krueger, Kreis; Bodenmann, Ebbett, Moser; Rüfenacht, Arcobello, Scherwey; Berger, Plüss, Hischier; Meyer, Ness, Müller.

Photo: http://www.ehcliwestlinz.at

http://www.scb.ch/news/matchbericht/newsitem/auswaerts-mit-punktemaximum.html

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