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Kein guter Abend für den #SCBern. ow.ly/cm5a30mdLgT

Genf verkürzt

Der SC Bern verliert Spiel vier gegen Genf Servette mit 1:4 und muss nun am Dienstag erneut die Schlittschuhe schnüren, um zu versuchen den vierten Sieg zu holen.

Nachdem Bern in den ersten drei Spielen mehr als nur überzeugen konnte, sprach heute Abend eigentlich nur wenig für die Genfer, doch diese bewiesen einmal mehr, wie unangenehm sie als Gegner sein können. Die Gastgeber nahmen das Zepter sofort in die Hand und kamen bereits nach 61 Sekunden zu einem Torerfolg. Jeremy Wick überlistete SCB Goalie Leonado Genoni mit einem Buebetrickli. Dieses Tor verlieh der Mannschaft von Craig Woodcroft Flügel, sie störten die Berner früh im Spielaufbau und dominerten die eigene Zone über weite Strecken. Die Mutzen fanden nur schlecht ins Spiel, und ein Schuss von Luca Hischier in der 12. Minute war wohl die beste Möglichkeit für die Gäste in einem verschlafenen Startdrittel.
Wer auf eine Reaktion des SCB im Mitteldrittel wartete, tat dies vergebens. Es waren weiterhin die Grenats, die das Spiel bestimmten und der in den Spielen zuvor unsichere Genfer Torhüter Robert Mayer war für sein Team ein sicherer Rückhalt – wie im übrigen auch Leonardo Genoni im Berner Tor.
Immerhin steigerte sich das Team von Kari Jalonen im letzten Abschnitt etwas und kam durch Simon Bodenmann zu einer hervorragenden Chance, doch Robert Mayer verhinderte Schlimmeres für sein Team. Kurz darauf hatte der SCB im Powerplay noch einmal die Chance für den Ausgleich zu sorgen, doch ein grober Berner Fehlpass in der eigenen Zone sorgte für die Entscheidung. Es war erneut Jeremy Wick, welcher in Unterzahl traf.
Rund zwei Minuten vor Spielende setzte Kari Jalonen alles auf eine Karte und ersetzte seine Torhüter durch einen sechsten Feldspieler und dies mit Erfolg: Mark Arcobello traf zum 1:2 Anschlusstreffer. Nun wurde es noch einmal heiss vor dem Gehäuse von Genf Goalie Robert Mayer, doch ein weiterer Berner Treffer sollte nicht mehr fallen.
Im Gegenteil: Genf erzielte durch Da Costa und Traber noch zwei weitere Tore ins leere Gehäuse zum 4:1-Endstand für die Gastgeber.

Damit kommt es am Dienstag, 20. März zu einem fünften Spiel mit Heimrecht für den SCB. Der Vorverkauf für dieses Viertelfinalspiel in der PostFinance-Arena beginnt am Montag, 19. März um 10 Uhr bei Ticketcorner und SportXX im Shoppyland. Es gelten die gleichen Preise wie bei den ersten beiden Heimspielen.

 

Telegramm:

Genf - Bern 4:1 (1:0, 0:0, 3:1)
6303 Zuschauer. - SR Koch/Wehrli, Altmann/Kaderli. - Tore: 2. Wick (Rod, Vukovic) 1:0. 49. Wick (Da Costa/Ausschluss Traber!) 2:0. 58. Arcobello (Ebbett, Noreau) 2:1 (ohne Torhüter). 60. (59:07) Da Costa (Richard) 3:1 (ins leere Tor). 60. (59:50) Traber (Rubin) 4:1.
Strafen: 7mal 2 Minuten gegen Genève-Servette, 5mal 2 Minuten gegen Bern. - PostFinance-Topskorer: Da Costa; Bodenmann.

Genf: Mayer; Jacquemet, Tömmernes; Vukovic, Fransson; Loeffel, Bezina; Antonietti, Petschenig; Wick, Da Costa, Keränen; Riat, Romy, Rod; Douay, Richard, Simek; Traber, Rubin, Hasani.

Bern:Genoni; Untersander, Gerber; Kamerzin, Noreau; Andersson, Krueger; Burren; Rüfenacht, Arcobello, Moser; Raymond, Haas, Scherwey; Bodenmann, Ebbett, Kämpf; Berger, Hischier, Randegger; Meyer.

Bemerkungen:Genf ohne Almond, Descloux, Mercier, Schweri, Spaling (verletzt), Forget, Küng, Heinimann, Holdener und Grossniklaus (überzählig), Bern ohne Blum (verletzt), Aaltonen, Pyörälä, Wolf und Heim (überzählig). Timeout Bern (57:52). Bern von 57:49 bis 57:52, von 58:02 bis 59:07 und von 59:31 bis 59:50 ohne Torhüter.

https://www.scb.ch/en/news/meldung/newsitem/genf-verkuerzt.html

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