Matchbericht

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Der #SCBern gewinnt zum zehnten Mal in Folge. ow.ly/gL2530g1Nrv

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#SCBern Doppeltorschütze @13_bodi nach dem 3:2 Sieg n. P. gegen @officialGSHC im SCB TV Interview🎙️🎥 ➡️… twitter.com/i/web/status/9…

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Spielende. 2 Punkte. Der #SCBern gewinnt gegen @officialGSHC mit 3:2 nach Penaltyschiessen. pic.twitter.com/lsvM5yJqS3

Aus der Traum

Der SCB hat das lange Zeit sehr ausgeglichene Rückspiel im Viertelfinal der Champions Hockey League gegen Prag 1:4 verloren und ist ausgeschieden.



Dass die Ausgangslage nach dem 1:1 im Hinspiel des CHL-Viertelfinals völlig offen war, zeigte sich in der mässig besetzten O2 Arena von Beginn an. Das Team von Kari Jalonen übernahm die Initiative und kam vor rund 150 angereisten SCB-Anhängern im ersten Drittel zu einigen Druckphasen und dabei auch zu guten, wenn auch nicht zwingenden Abschlussmöglichkeiten. Von Sparta, das sich ebenfalls einmal während einiger Zeit in der Berner Zone festsetzen konnte, waren weder das Furcht erregende Tempo noch der schwer verdauliche Körpereinsatz aus dem letzten Drittel des Hinspiels zu sehen, wohl aber auffallende Stabilität in praktisch jeder Lage. So endete der erste Abschnitt torlos, mit leichten Vorteilen für den SCB.
Bis Mitte des zweiten Drittels änderte sich nichts Wesentliches an den Verhältnissen im Spiel. Dann aber ging es Schlag auf Schlag, leider zu Ungunsten des SCB. Innerhalb von 7:09 Minuten fielen vier Tore zur 3:1-Führung der Gastgeber. Zuerst kassierte der SCB zwei Strafen hintereinander. Die zweite nützte Sparta zur Führung, ähnlich wie im Hinspiel per Weitschuss. Doch keine Minute später konnte Tristan Schwerey, einen von Martin Plüss eingeleiteten und von Luca Hischier mit Übersicht fortgesetzten Angriff zum Ausgleich zum 1:1 abschliessen. Der Wind schien damit wieder aus den Prager Segeln zu sein. Schien, denn was folgte, war ein Doppelschlag Spartas. Erst überlistete Miroslav Forman Leonardo Genoni aus spitzem Winkel und dann geriet der SCB in doppelte Unterzahl, was Sparta-Topscorer Lukas Pech zum 3:1 ausnützte.
Die Bemühungen des SCB, den Anschluss im dritten Abschnitt wiederherzustellen, fruchteten nichts. Dabei hätten zwei Powerplay-Möglichkeiten Gelegenheit geboten, sich wieder heranzuarbeiten. Doch die Berner vermochten die Überzahl nicht in gewünschte Abschlussituationen umzusetzen. Im Gegenteil, Petr Kumstat schnappte sich bei der zweiten numerischen Unterlegenheit an der blauen Linie den Puck, zog alleine los und markierte zum entscheidenden 4:1. Die Mängel in den Special Teams erwiesen sich für den SCB als entscheidender Nachteil in dieser Begegnung. Gesamthaft allerdings erwies sich Sparta Prag in den 120 Minuten als kompakteres, stabileres Team, das sich als äusserst stilsicher erwies. «Wir müssen das Resultat respektieren. Sparta hat die Halbfinal-Qualifikation verdient», sagte SCB-Headcoach Kari Jalonen.
Für den SCB ist der CHL-Traum mit dem Ausscheiden im Viertelfinal zu Ende gegangen. Trotz der Enttäuschung im Moment wird die internationale Saison des SCB in guter Erinnerung bleiben. Und vor allem wird sie motivieren, des bei nächster Gelegenheit noch besser zu machen.

Telegramm:

Sparta Prag – SC Bern 4:1 (0:0, 3:1, 1:0)
O2 Arena. – 6041 Zuschauer. – SR Holm (SWE), Nord (SWE) / Ondracek (CZE), Suchanek (CZE). – Tore: 31. (30:50) Mikus (Vrana/Ausschluss Arcobello) 1:0. 32. (31:29) Scherwey (Hischier, Plüss) 1:1. 36. Forman (Kumstat, Pech) 2:1. 38. (37:59) Pech (Hlinka, Vrana/Ausschlüsse Müller, Noreau) 3:1. 49. Kumstat (Vrana/Ausschluss Piskacek!) 4:1. – Strafen: Prag 7-mal 2 Minuten, Bern 9-mal 2 Minuten plus 5 Minuten plus Spieldauerstrafe (Scherwey/Check gegen den Kopf).. – Bemerkungen: Bern ohne Macenauer (verletzt), Kreis, Meyer, Ness und Randegger (überzählig).

Sparta Prag: Pöpperle; Pikacek, Mikus; Svrcek, Eminger; Nedomlel, Gernat; Barinka; Klimek, Vrana, Hlinka; Kudrna, Cingel, Uher; Forman, Pech, Kumstat; Prochazka, Ihnacak, Havel; Cernoch.

Bern: Genoni; Untersander, Blum; Noreau, Gerber; Jobin, Krueger; Kamerzin, Andersson; Rüfenacht, Arcobello, Moser; Hischier, Plüss, Scherwey; Lasch, Ebbett, Bodenmann; Berger, Reichert, Müller.

Interview

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