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4. Niederlage in Folge

Der SC Bern verspielt erneut einen Vorsprung und verliert gegen den HC Genf Servette mit 3:4 nach Verlängerung.

An diesem kalten Winterabend kam der SCB nur schlecht aus den Startlöchern und lag - noch eh die wenigen Genfer Fans in Bern angekommen waren - bereits mit 1:0 in Führung. Juraj Simek brachte seine Farben nach nur gerade 85 Sekunden in Front. Auch nach diesem Treffer waren es die Gäste aus Genf, welche das Geschehen auf dem Eis prägten. Die Mutzen ihrerseits taten sich schwer mit der körperlichen Robustheit der Genfer, umso mehr sie auf Captain Simon Moser (verletzt) und Thomas Rüfenacht (gesperrt) verzichten mussten. Die Abwesenheit der beiden Stürmer hatte Umstellungen in drei Linien zu Folge, was in den ersten zehn Minuten sicht- und spürbar war.

Eine erste Genfer Strafe brachte dann endlich auch Gefahr vor dem Tor der Gäste. Das Powerplay, das Glanzstück der Berner, funktionierte gut und Gaëtan Haas konnte in der 12. Minute zum 1:1 ausgleichen. Dieses Tor tat dem SCB sichtlich gut, das Zusammenspiel klappte nun etwas besser und auch die Zweikämpfe wurden wieder vermehrt gewonnen. Obwohl Genf weiterhin die besseren Torchancen hatte, ging der SCB durch Rückkehrer Marc Kämpf in der 15. Minute in Führung. Dabei blieb es dann auch bis zur ersten Pause. Kurz nach Wiederbeginn musste mit Ramon Untersander aus erstmals ein Berner auf die Strafbank. Genf kombinierte zwar gefällig, doch es war der SCB, welcher die beste Chance in dieser Überzahl hatte, als Tristan Scherwey alleine auf Genfs Torhüter Mayer losziehen konnte, doch der Berner verzog und die Scheibe flog weit übers Tor. Dennoch konnte Bern in der 33. Minute nach einem schnell vorgetragenen Konter durch André Heim und Luca Hischier die Führung ausbauen. Das Team von Kari Jalonen schien das Geschehen nun recht sicher im Griff zu haben, auch wenn die Genfer nach zwei gespielten Dritteln mit 25:13 Schüssen klar in Front lagen.

Auch im dritten Abschnitt standen die Zeichen lange auf Berner Sieg, doch wie in den letzten drei Partien verspielten die Mutzen ihren Vorsprung. Genf benötigte nur gerade drei Minuten um das Spiel wieder auszugleichen. Spaling und Loeffel trafen in der 47. respektive in der 50. Minute zum 3:3.

Zwar versuchten die Berner in den verbleibenden zehn Minuten noch einmal alles, um nicht erneut in die Verlängerung zu müssen, doch Genf hielt dagegen und verpasste in der letzten Sekunde des Spiels die Entscheidung nur um Zentimeter.

In der Verlängerung ging es dann schnell, der dritte Schuss aufs Berner Tor fand den Weg ins Ziel und bescherte den Genfern den Zusatzpunkt.

Morgen Samstag steht der nächste Westschweizer Prüfstein auf dem Programm, die Berner gastieren beim Lausanne HC.

 

Telegramm: 

Bern - Genève-Servette 3:4 (2:1, 1:0, 0:2, 0:1) n.V.
15'225 Zuschauer. - SR Koch/Massy, Gurtner/Obwegeser. Tore: 2. Simek (Tömmernes) 0:1. 12. Haas (Raymond, Bodenmann/Ausschluss Jacquemet) 1:1. 15. Kämpf (Heim, Randegger) 2:1. 33. Hischier (Heim) 3:1. 47. Spaling (da Costa, Tömmernes) 3:2. 50. Loeffel (Riat) 3:3. 61. (60:46) Tömmernes (Richard) 3:4. Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Bern, 2mal 2 Minuten gegen Genève-Servette. PostFinance-Topskorer: Ebbett; Richard.

Bern: Genoni; Untersander, Blum; Andersson, Beat Gerber; Kamerzin, Krueger; Burren; Berger, Ebbett, Morin; Bodenmann, Arcobello, Hischier; Raymond, Haas, Scherwey; Kämpf, Heim, Randegger. Genève-
Servette: Mayer; Vukovic, Fransson; Petschenig, Tömmernes; Bezina, Loeffel; Jacquemet; Wick, Rubin, Riat; da Costa, Richard, Spaling; Schweri, Romy, Simek; Traber, Heinimann, Mercier; Holdener.

Bemerkungen: Bern ohne Pyörälä, Moser (beide verletzt), Rüfenacht (gesperrt), Noreau (überzählig), Caminada, Dubois, Colin Gerber, Meyer und Wolf (Swiss League), Genève-Servette ohne Gerbe, Hasani, Antonietti, Almond und Rod (alle verletzt). 500. NLA-Spiele von Bodenmann und Randegger.

Interview

https://www.scb.ch/news/meldung/newsitem/4-niederlage-in-folge.html

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