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Berner Fehlstart in Genf

Nach einem hart umkämpften Spiel verliert der SCB gegen den Genève-Servette HC mit 1:2.

Der SCB startete denkbar schlecht in sein erstes Auswärtsspiel der neuen Saison , denn die Berner lagen nach nur fünfeinhalb  Minuten bereits mit 0:2 in Rückstand. Es waren keine zwei Minuten gespielt, als SCB Goalie Leonardo Genoni sich bereits ein erstes Mal geschlagen geben musste. Jeremy Wick konnte einen Pass von Kevin Romy unhaltbar ablenken. Kurz darauf wurde die erste Strafe der Partie ausgesprochen, Yanik Burren musste wegen Behinderung für zwei Minuten in die Kühlbox. Vier Sekunden vor Ablauf der Strafe durften die Genfer erneut jubeln, als ein Berner den Puck bei einem Abwehrversuch gleich selbst über die eigene Torlinie drückte.
Nach knapp zehn Minuten kam der SCB auch zu seinem ersten Tor. Maxim Noreau erzielte nach nur gerade drei Sekunden Powerplay den Anschlusstreffer für die Mutzen. Nun schienen die Berner etwas besser ins Spiel zu kommen, doch das Team von Kari Jalonen bekundete offensichtlich Mühe mit dem aggressiven Forechecking der Adler aus Genf. 
Daran änderte sich auch nach der ersten Pause nicht viel. Zwar kam Bern zu einige guten Chancen, doch die Genfer Verteidigung zeigte sich sattelfest und die Berner liessen wie schon gegen Ambri Kaltblütigkeit vermissen. Auch wenn die Platzherren mit fortschreitender Spieldauer etwas fehleranfälliger wurden, konnten sie dies mit einer gehörigen Portion an Aufsässigkeit und Härte kompensieren, was die Mutzen vor einige Probleme stellte.
Auch im Schlussabschnitt versuchten die Mutzen, den seit der sechsten Minute bestehenden Rückstand wett zu machen, doch auch bei einigen Möglichkeiten im Powerplay gelang dem SCB kein weiterer Treffer. Gesamthaft war der SCB besser, aber zu wenig effizient.

Diese erste Saisonniederlage gilt es nun möglichst schnell abzuhaken und die nötigen Lehren daraus zu ziehen, denn in weniger als 24 Stunden steht der nächste harte Brocken auf dem Programm. Bern empfängt am Samstag zuhause den HC Lugano, welcher am Vortag die ZSC Lions gleich mit 6:1 demütigte.

 

Telegramm:

Genève-Servette - Bern 2:1 (2:1, 0:0, 0:0) 5958 Zuschauer. - SR Dipietro/Massy, Gurtner/Küng. Tore: 2. Wick (Romy) 1:0. 6. Rubin (Simek/Ausschluss Burren) 2:0. 10. Noreau (Ebbett, Arcobello/Ausschluss Richard) 2:1. Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Genève-Servette, 3mal 2 Minuten gegen Bern. PostFinance-Topskorer: Mercier; Scherwey. 

Genève-Servette: Descloux; Loeffel, Tömmernes; Jacquemet, Fransson; Vukovic, Mercier; Bezina; Schweri, Richard, Maillard; Gerbe, Almond, Spaling; Wick, Romy, Simek; Rubin, Hasani, Holdener; Traber. 

Bern: Genoni; Noreau, Beat Gerber; Andersson, Krueger; Untersander, Burren; Colin Gerber; Rüfenacht, Ebbett, Scherwey; Berger, Haas, Bodenmann; Moser, Arcobello, Meyer; Kämpf, Pyörälä, Randegger; Heim.

Bemerkungen: Genève-Servette ohne Bays, Mayer, Douay, Impose, Massimino (alle verletzt), Rod, Riat (beide in NHL-Camps), Bern ohne Blum, Kamerzin und Hischier ( verletzt), Raymond (überzählig), Dubois und Wolf (Visp). 59. Timeout von Bern, ab 58:54 ohne Goalie.

Interview

https://www.scb.ch/news/meldung/newsitem/berner-fehlstart-in-genf.html

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