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Champion Hockey League? – Champions Hockey League!

Alle, die mich kennen wissen, dass ich ein grosser Befürworter der Champions Hockey League bin.

Gestern spielten wir unser zweitletztes Gruppenspiel in Hradec Kralové gegen Mountfield HK. Nun sind wir zurück in Bern und ich habe mich immer noch nicht erholt vom gestrigen Spiel, das wir 4:5  verloren haben. Im ersten Drittel fanden wir unseren Rhythmus nicht und spielten schlecht. Dafür müssen wir uns an der eigenen Nase nehmen. Dann reihten sich diverse Aktionen aneinander, bei welchen ich mich fragen musste, ob dies nun wirklich die Champions Hockey League ist oder nicht. Klar, ich bin Partei und sicher nicht uneingeschränkt neutral, aber zu viel ist zu viel.
Die Pausen in der Champions Hockey League dauern 18 Minuten, und zwar seit der Lancierung des Wettbewerbs im Jahr 2014. Die Zeitnehmer in Hradec Kralove stellten die Uhr aber auf 15 Minuten ein. Als unsere Mannschaft nach ca. 16 Minuten aufs Eis zurückkam, wurde sie wegen Spielverzögerung mit 2 Minuten bestraft. Dass trotz unserer Interventionen weder die Schiedsrichter noch die Zeitnehmer bereit waren, diesen Fehler einzugestehen, hat schon mal stark auf den Magen geschlagen. Eigentlich hätten wir das Drittel mit einem Powerplay begonnen, was wegen des Fehlers der Zeitnehmer und des folgenden Fehlentscheids der Schiedsrichter hinfällig war. Noch schlimmer, nach Ablauf der Strafe gegen die Tschechen erhielten wir in Unterzahl ein weiteres Gegentor und lagen nun 1:4 zurück. Mit Interesse erwarten wir die Stellungnahme der CHL-Verantwortlichen zu unserem Protest. Allenfalls behalten wir uns weitere Schritte vor.
Mit weiteren strittigen Schiedsrichterentscheiden müssen wir wohl leben, das gehört zu unserem Sport dazu. Es ist auch nicht immer einfach beim hohen Tempo, welches mittlerweile im Eishockey gespielt wird. Aber dennoch waren einige der gestrigen Entscheide und Umstände schwer erträglich. Der Game Supervisor war beispielsweise ein Clubvertreter von Mountfield, also Partei, und so weiter und sofort.
Sportlich fanden wir unseren Weg ins Spiel und konnten bis zum Schluss hoffen, mit Punkten aus Tschechien abzureisen. Leider hat es dann am Ende nicht zu Punkten gereicht. Das ganze Drum und Dran hat aber einen schalen Beigeschmack. Aber wir haben es immer noch in unseren eigenen Händen und können uns am kommenden Dienstag, 10. Oktober um 19.45 Uhr in der PostFinance-Arena mit einem Sieg nach 60 Minuten für die Playoffs der Champions Hockey League qualifizieren. Wir werden bereit sein, um die Antwort sportlich abzuliefern und wir hoffen auf zahlreiche Unterstützung unseres Publikums um den Schritt in die K.o.-Phase zu realisieren.
Mein Fazit bleibt, Fehler können alle machen, gestern war es schwer diese zu akzeptieren, weil man mangelnde Professionalität erkennen musste, was einer Champions Hockey League unwürdig ist.
Zuerst spielen wir nun aber die beiden Spiele der National League, morgen Freitag um 19.45 Uhr in der PostFinance-Arena gegen den Kloten und am Samstag auswärts gegen Fribourg Gottéron.

https://www.scb.ch/news/meldung/newsitem/champion-hockey-league-champions-hockey-league.html

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