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Derby-Sieg des #SCBern gegen die SCL Tigers. ow.ly/KfcB30lVM7o

Der SCB kommt wieder in Fahrt

Nach einem etwas schwachen Start in den Dezember hat sich der SC Bern inzwischen wieder gefangen und gewinnt den Spitzenkampf gegen den EV Zug mit 5:2.

Die in Retro Shirts angetretenen Zuger - sie bestritten ihr letztes Heimspiel im Jahr des 50. Geburtstags - erwischten den deutlich besseren Start als die Berner, denn die Mutzen begingen im Startdrittel einige gröbere Schnitzer in der Abwehr, welche die Zuger eiskalt ausnutzen konnten.
Bereits in der zweiten Minute durften die Zuger Fans in der ausverkauften Bossard Arena ein erstes Mal jubeln. Klingberg nutzte einen Fehler in der Berner Verteidigung eiskalt aus. Auch das zweite Zuger Tor durfte in die Rubrik Geschenke eingeteilt werden: Reto Suri erwischte den sonst zuverlässigen SCB Keeper Leonardo Genoni auf dem falschen Fuss. Trotzdem war der 2:0-Vorsprung des EVZ nach 20 Minuten eher schmeichelhaft, denn der SCB hatte im ersten Drittel mehr Spielanteile.

Im Mitteldrittel drehte der SCB dann so richtig auf und demonstrierte eindrücklich, wieso die Berner das Mass aller Dinge sind und die Meisterschaft inzwischen mit 15 Punkten vor Lugano anführen. Der Meister drehte das Spiel zwischen der 25. und der 28. Minute durch zwei Tore von Calle Andersson und eines von Thomas Rüfenacht.  Zuerst kam Andersson auf der rechten Seite des Tores frei zum Abschluss, anschliessend stocherte Thomas Rüfenacht im Powerplay die Scheibe über die Linie und last but not least traf erneut Calle Andersson mit einem Knaller von der blauen Linie.
Das vierte Berner Tor durch Mark Arcobello war dann die Vorentscheidung, denn die Gastgeber aus Zug waren zu keiner Reaktion mehr fähig.
Dieser Treffer gab auch während der zweiten Pause Anlass zu Diskussionen, da der Zuger Goalie vor dem Torschuss von Thomas Rüfenacht behindert wurde. Da aber der Zuger Johan Morant den Berner in den Torhüter geschubst hatte, wurde das Tor von den Unparteiischen anerkannt.

Mit einer gewissen Wut im Bauch starteten dann die Platzherren besser in den Schlussabschnitt, doch Bern agierte in der Defensive sattelfest und deshalb resultierte aus den Zuger Angriffsbemühungen nicht mehr als ein Schuss an die Torumrandung.
Den letzten Treffer der Partie erzielte Marc Kämpf, welcher vor dem leeren Tor uneigennützig von Simon Bodenmann bedient wurde und so den Schlusspunkt unter eine gelungene Mannschafsleistung der Mutzen setzte.

Morgen Samstag findet nun das letzte Spiel dieses Jahres statt. Bern empfängt zuhause den Rivalen aus Fribourg.
 

Telegramm:

Zug - Bern 2:5 (2:0, 0:4, 0:1)
7200 Zuschauer (ausverkauft). - SR Oggier/Stricker, Borga/Kaderli.
Tore: 2. Klingberg (McIntyre) 1:0. 15. Suri (Klingberg, Fohrler) 2:0. 25. Andersson (Arcobello, Rüfenacht) 2:1. 27. (26:34) Rüfenacht (Ebbett, Arcobello/Ausschluss Helbling) 2:2. 28. (27:33) Andersson (Kämpf, Randegger) 2:3. 39. Arcobello (Raymond, Rüfenacht) 2:4. 59. Kämpf (Bodenmann) 2:5 (ins leere Tor). Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Zug, 3mal 2 Minuten gegen Bern. PostFinance-Topskorer: Roe; Arcobello.

Zug: Stephan; Thiry, Alatalo; Diaz, Morant; Schlumpf, Leeger; Fohrler, Helbling; Martschini, Roe, Stalberg; Klingberg, McIntyre, Suri; Schnyder, Diem, Lammer; Zehnder, Kast, Senteler.

Bern: Genoni; Untersander, Blum; Andersson, Beat Gerber; Kamerzin, Krueger; Burren; Bodenmann, Arcobello, Rüfenacht; Raymond, Ebbett, Scherwey; Kämpf, Pyörälä, Randegger; Berger, Hischier, Meyer.

Bemerkungen: Zug ohne Geisser (U20), Grossmann und Forrer. Bern ohne Haas, Moser (alle verletzt), Noreau, Morin (überzählige Ausländer), Heim und Colin Gerber (beide U20). - 17. Roe verletzt ausgeschieden. - Pfosten-/Lattenschüsse: 7. Arcobello, 40. Schlumpf. - Timeout Zug (28.). - Zug von 58:17 bis 58:46 ohne Goalie.

Interview

https://www.scb.ch/news/meldung/newsitem/der-scb-kommt-wieder-in-fahrt.html

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