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Kein guter Abend für den #SCBern. ow.ly/cm5a30mdLgT

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Spielende in der Ilfishalle. Niederlage gegen die #SCLTigers. Der #SCBern verliert das #Derby in Langnau. pic.twitter.com/ij3k4mrcvN

Weiter mit wenig Erholung

In seiner regelmässig erscheinenden Kolumne äussert sich SCB-CEO Marc Lüthi zu aktuellen Themen rund um den Klub.

Vor einem Monat habe ich geschrieben, dass es im Moment rund läuft und wir immer noch in allen drei Wettbewerben dabei sind. Und ich habe geschrieben: Sind wir in einem Monat noch immer in allen drei Wettbewerben dabei, läuft es wirklich richtig gut. Das Fazit ist schnell gemacht: Wir sind nur gut.
Das Ausscheiden im Schweizer Cup haben wir in Kauf genommen, das gestrige Scheitern in der Champions Hockey League hingegen tut weh. Sehr weh, insbesondere weil wir gegen eine Mannschaft ausgeschieden sind, die wir hätten schlagen können. Klar, es haben einige sehr wichtige Spieler gefehlt. Klar, wir hatten viele Chancen und drei Postenschüsse. Klar aber auch: Es zählen nur die Tore und es hat nicht gereicht.
Wenn wir es positiv sehen wollen, hat das Ganze einen einzigen kleinen Vorteil. Wir können uns nun voll und ganz auf die Meisterschaft konzentrieren. Und da geht es am Freitag gleich mit dem Spitzenspiel gegen den HC Lugano weiter. Ein Sieg hätte garantiert extrem heilsame Wirkung auf die gestern erlittenen Wunden.

Gleichzeitig rücken Weihnachten und der Spengler Cup mit Riesenschritten näher. Wie üblich pausiert die nationale Meisterschaft in der heiligen Zeit. Das ist sehr gut, weil wir seit geraumer Zeit vom HC Davos für diese Pause korrekt entschädigt werden und weil es – vor den Play-offs – die letzte grössere Erholungspause für unsere Spieler ist. Eigentlich. Dieses Jahr ist es eben anders. Die Nationalmannschaft nimmt am Spengler Cup teil, und es sind acht Spieler vom SCB aufgeboten. Weil sich Simon Moser verletzt hat, werden es «nur» sieben sein.

Danach dauert es nicht mehr sehr lange bis zu den Olympischen Winterspielen. So wie es im Moment aussieht, könnten vom SCB acht Schweizer, drei Kanadier, ein Amerikaner, ein Deutscher und ein Finne aufgeboten und in Südkorea dabei sein. Das ist toll für die Spieler, schliesslich ist es für die meisten Sportler immer noch das Höchste an olympischen Spielen dabei zu sein. Für unsere Trainer wird die Olympiapause hingegen eine grosse Herausforderung.

Doch nun wünsche ich Ihnen frohe Festtage und einen guten Rutsch. Bis nächstes Jahr.

Marc Lüthi

https://www.scb.ch/news/meldung/newsitem/weiter-mit-wenig-erholung.html

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