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Zum Gedenken von Martin «Tuni» Megert

Kurz nachdem ich 1998 beim SCB eingestiegen war, lernte ich Martin «Tuni» Megert kennen. Einen coolen Fan, der insbesondere auch durch seine VoKuHiLa-Frisur auffiel.

Zum Gedenken von Martin «Tuni» Megert

Kurz nachdem ich 1998 beim SCB eingestiegen war, lernte ich Martin «Tuni» Megert kennen. Einen coolen Fan, der insbesondere auch durch seine VoKuHiLa-Frisur auffiel. Irgendwann, als dieses komische Internet aufkam, begann er für unsere Website zu arbeiten. Er, der Bäregräbeler, zusammen mit Brigitte Portner, der Internetfrau. Während einigen Jahren füllten die beiden die SCB-Website gemeinsam mit Inhalt. Seriös und (fast) ohne Sarkasmus.

Trotzdem musste ich immer wieder ein Auge auf Tuni werfen. Manchmal kam es nämlich vor, dass er an einem Auswärtsspiel etwas zu viel Mineralwasser getrunken hatte. Insbesondere in Freiburg stieg ihm dieses Wasser manchmal zu sehr in den Kopf. Ich kann mich erinnern, dass Tuni in Freiburg einmal so angezählt war, dass er nach einer Niederlage gegen jeden Freiburger boxen wollte. Zum Glück befand er sich an einem Ort, wo sich gar keine Freiburger aufhielten. Also begnügte er sich mit Schattenboxen. Dazu stauchte er die imaginären Gegner verbal nach guter alter Väter Sitte dermassen zusammen, dass einem angst und bange wurde. Nachdem er mindestens drei nicht existente Gegner niedergeschlagen hatte und dabei vor lauter Kampfeswillen zwei Mal selbst zu Boden ging, konnte ich ihn beruhigen und wir zogen von dannen. Tuni war anschliessend trotzdem der Meinung, dass er die Freiburger nun ganz alleine besiegt habe. Er war glücklich und zufrieden. Jahrelang habe ich ihn dann mit dieser Anekdote aufgezogen.

Später machte er sich literarisch selbständig und irgendeinmal kreierte er Hardboiled SCB – zuerst als Internet-, danach als Facebook-Seite. Sarkastisch und voll schwarzem Humor schöpfte er aus dem Vollen und klopfte dabei auch öfters mal dem offiziellen SCB schriftlich auf die Finger; nie aber unter der Gürtellinie und immer mit tiefer Liebe für den Club. Oftmals habe ich Tränen gelacht und manchmal war ich auch sauer. Aber der gegenseitige Respekt war gross und wir konnten uns in all den Jahren immer in die Augen schauen.

In der Nacht von Freitag auf Samstag hat Tuni diese Welt verlassen. Tuni hat den Kampf gegen den Krebs verloren. Mit ihm ging auch ein besonderes Stück SCB verloren. Tuni war ein Mann, der den SCB mit Haut und Haaren und ohne Vorurteile geliebt hat. Er hat jedem in der Mannschaft eine Chance gegeben und immer wieder geschrieben, dass die Neuen zuerst eine Woche bei ihm gewohnt hätten. Ich bin froh, dass bei dieser Behauptung die Phantasie das Kommando hatte. Sonst wäre wohl der eine oder andere gar nicht mehr ausgezogen.

In Zukunft darf Tuni phantasievoll über himmlische Dinge schreiben. Ich bin überzeugt, dass sich Petrus von Zeit zu Zeit ärgern wird, er den lieben Tuni aber nach kurzer Zeit so schätzen wird, wie viele von uns es getan haben.

Tuni, wir werden dich vermissen. Vielen Dank für deine jahrelange Unterstützung, deine Texte und deine Liebe zum Club. Ruhe in Frieden oder rock den Himmel! Ich denke eher das Zweite.

Seiner Familie entbieten wir unser tiefstes Beileid und wünschen viel Kraft.

In tiefer Trauer, Marc Lüthi

 

 

 

 

Foto: Urs Baumann

https://www.scb.ch/news/meldung/newsitem/zum-gedenken-von-martin-tuni-megert.html

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