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30.11.2019

Den Sieg hart erkämpft

Nach einer kämpferisch einwandfreien Leistung gewinnt der SC Bern auswärts gegen den HC Genf-Servette mit 2:1.

Nachdem der SCB gestern gegen den HC Davos noch unglücklich verloren hatte, gelang den Mutzen am letzten Novembertag doch noch ein versöhnlicher Abschluss eines schlechten Monats aus Berner Sicht. Das Team von Kari Jalonen zeigte sich engagiert und gewillt gegen die Genfer blaue Flecken einzustecken. Nach einem ausgeglichenen aber torlosen Startdrittel gingen die Berner in der 23. Minute durch André Heim in Führung. Dieses Tor sollte im Anschluss noch einiges zu diskutieren geben, da der Genfer Coach ein vorangegangenes Offside monierte. Doch da die Videobilder dies nicht aufschlüsseln konnten, wurde das Tor anerkannt.
Doch wie so oft in dieser Saison kassierten die Hauptstädter nur wenige Minuten später einen Gegentreffer. Der Genfer Smirnovs überlistete im Powerplay den neuen Torhüter Tomi Karhunen mit einem Schuss in die nahe Ecke.

In der Folge kassierte Bozon nach einem rüden Check von hinten an SCB-Topskorer Mark Arcobello eine Spieldauerdisziplinarstrafe. Weil Alain Berger nach den anschliessend ausgetauschten Unfreundliuchkeiten auf die Strafbank beordert wurde, ging das Spiel vorerst mit 4 gegen 4 weiter. Verteidiger Calle Andersson nutzte das freie Eis, übernahm den Puck in der eigenen Zone, umkurvte die Genfer Verteidigung und krönte sein Solo mit einem Hocheckschuss zur 2:1-Führung.
Zwar warfen die Genfer im letzten Drittel nochmals alles nach vorne, doch die Berner verteidigten mit grossem Engagement und liessen keinen weiteren Gegentreffer zu.

Das Team von Kari Jalonen hat nun einige Tage Zeit bis das nächste Spiel auf dem Spielplan steht. Am Freitag reisen die Berner nach Lausanne und tags darauf empfangen sie den HC Fribourg-Gottéron zu Zähringer Derby.

 

Servette - Bern 1:2 (0:0, 1:2, 0:0)
6140 Zuschauer. - SR Kaukokari/Mollard, Dreyfus/Kaderli. -
Tore: 23. Heim (Scherwey, Burren) 0:1. 26. Smirnovs (Tömmernes, Fehr/Ausschluss Andersson) 1:1. 39. Andersson (Blum, Karhunen/Ausschlüsse Bozon; Berger) 1:2.
Strafen: 5mal 2 plus 5 Minuten (Bozon) plus Spieldauer (Bozon) gegen Servette, 5mal 2 Minuten gegen Bern.
PostFinance-Topskorer: Wingels; Arcobello.
Servette: Charlin; Jacquemet, Tömmernes; Mercier, Le Coultre; Völlmin, Smons; Bozon, Fehr, Winnik; Wingels, Smirnovs, Rod; Riat, Kast, Douay; Patry, Maillard, Miranda; Tanner.
Bern: Karhunen; Untersander, Henauer; Andersson, Beat Gerber; Burren, Blum; Colin Gerber; Rüfenacht, Arcobello, Moser; Sciaroni, Heim, Scherwey; Praplan, Mursak, Ebbett; Jeremi Gerber, Berger, Kämpf; Spiller.
Bemerkungen: Genève-Servette ohne Berthon, Descloux, Fritsche, Karrer, Maurer, Wick (verletzt), Richard (krank) und Mayer (gesperrt), Bern ohne Bieber, Grassi, Krueger, Pestoni (verletzt), Schlegel und MacDonald (überzählig).
Pfostenschüsse: Völlmin (53.); Arcobello (58.). - Timeout Bern (54.).