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11.01.2020

Gelungene Revanche

Der SC Bern revanchiert sich vor heimischem Publikum für die gestrige Niederlage gegen den HC Genf-Servette und gewinnt mit 3:2.

Nach der ärgerlichen Niederlage von gestern und dem damit verbunden Punkteverlust hatte der SCB zuhause einiges gut zu machen. Eine weitere Niederlage hätte wohl den erneuten Taucher unter den Strich bedeutet.

Die Mutzen traten äusserst engagiert auf und setzten den Gegner von Beginn weg unter Druck. Nachdem in den letzten Spielen das Glück den Bernern nicht unbedingt Pate gestanden war, unterstützte es den SCB diesmal gleich zu Beginn. Gregory Sciaroni umkurvte das gegnerische Tor und versuchte den Genfer Torhüter per «Buebetrickli» zu erwischen. Das misslang zwar, aber der Puck prallte von einem gegnerischen Schlittschuh ins Tor ab. Auch in der Folge war Bern das dominante Team und konnte bis zur ersten Pause auf 3:1 davonziehen.

Die erstmalige Berner Führung hatte Daniel Winnik in der zehnten Minute zwar noch ausgeglichen, doch Jan Mursak schoss Bern in der 18. Minute wieder in Führung, bevor Simon Moser 12 Sekunden vor Ende des Startdrittels mit einem Ablenker im Powerplay auf 3:1 erhöhte.

Nachdem sie das erste Drittel dominiert hatten, bauten die Berner nun ab, was Tim Bozon in der 26. Minute zum Anschlusstreffer nutzte. Glücklicherweise reichten aber die drei Tore aus dem Startabschnitt zum ersten Erfolg nach zuletzt drei Niederlagen in Folge.

Im Schlussabschnitt stand der SCB gegen den Leader mehrheitlich stark unter Druck (4:13 Torschüsse), konnte aber dank solider Defensive und dem hervorragenden Torhüter Tomi Karhunen den Vorsprung über die Zeit retten konnte.

Am nächsten Wochenende trifft der SCB erneut zwei Mal auf Westschweizer Teams: Am Freitag gastiert Lausanne in Bern, welches mit 5 Punkten Vorsprung auf Rang 6 liegt. Tags darauf wartet der HC Fribourg-Gottéron, mit 3 Punkten Rückstand und direkter Verfolger der Mutzen.

 

Bern - Genève-Servette 3:2 (3:1, 0:1, 0:0)
16'299 Zuschauer. - SR Stricker/Tscherrig, Kovacs/Gnemmi. - Tore: 4. Sciaroni (Burren, Heim) 1:0. 10. Winnik (Jacquemet, Kast) 1:1. 18. Mursak (Praplan, Krueger) 2:1. 20. (19:48) Moser (Untersander, Ebbett/Ausschluss Kast) 3:1. 26. Bozon (Richard, Wingels) 3:2. - Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Bern, 4mal 2 plus 10 Minuten (Tömmernes) plus Spieldauer (Winnik) gegen Genève-Servette. - PostFinance-Topskorer: Arcobello; Wingels.
Bern: Karhunen; Andersson, Beat Gerber; Krueger, Blum; Untersander, Colin Gerber; Burren; Sciaroni, Mursak, Praplan; Pestoni, Arcobello, Moser; Rüfenacht, Ebbett, Scherwey; Berger, Heim, Kämpf; Spiller.
Genève-Servette: Descloux; Le Coultre, Tömmernes; Karrer, Maurer; Jacquemet, Kast; Molinari; Miranda, Fehr, Winnik; Wingels, Richard, Rod; Maillard, Smirnovs, Bozon; Riat, Berthon, Douay; Patry.
Bemerkungen: Bern ohne MacDonald (überzählig), Bieber, Grassi und Henauer (verletzt), Jeremi Gerber (SL), Genève-Servette ohne Fritsche, Mercier und Wick (verletzt). Pfostenschuss Ebbett (16.). Timeouts Bern (50.) und Genève-Servette (58:33). Genève-Servette ab 58:25 ohne Torhüter.