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07.12.2019

Dritter Sieg in Folge

Erstmals in dieser Saison kann der SCB dreimal hintereinander gewinnen und schliesst punktemässig zum heutigen Kontrahenten, dem HC Fribourg-Gottéron auf.

Beim 4:2-Sieg im Zähringer Derby zeigte sich der SCB von Anfang an gewillt, die so dringend benötigten drei Punkte, mit viel Kampf und Engagement ins Trockene zu bringen. Bei der sehr guten Teamleistung ragte vor allem die erste Linie mit Mark Arcobello, Captain Simon Moser und Thomas Rüfenacht zusammen mit Torhüter Tomi Karhunen hervor.

Es war eben dieser Mark Arcobello, welcher in der achten Minute im Powerplay seine Farben mit einem präzisen Schuss zum 1:0 in Führung schoss. Doch bis zur Spielmitte drehten die Gäste aus Fribourg das Spiel und gingen durch Tore von Gunderson und Brodin mit 2:1 in Führung. in dieser Phase konnte sich das Team von Kari Jalonen bei seinem Torhüter Tomi Karhunen bedanken, dass Fribourg seinen Vorsprung nicht noch weiter ausbauen konnte. Doch der SCB kämpfte sich ins Spiel zurück und konnte in der 36. Minute – erneut im Powerplay – durch Thomas Rüfenacht ausgleichen.
Nachdem die Berner mit zwei Metalltreffern durch Mark Arcobello und Gregory Sciaroni kein Glück gehabt hatten, wendete sich das Blatt in der 50. Minute. Simon Moser lenkte einen Schuss vor dem Tor ab und der Puck bewegte sich im Zeitlupentempo in Richtung Torline, bis Fribourg-Goalie Reto Berra diesen mit dem Schoner endgültig über die Linie beförderte.
Für den Schlusspunkt sorgte Tristan Scherwey, welcher den Puck 14 Sekunden vor dem Sirenenton im verlassenen Fribourger Tor zum 4:2-Endstand unterbrachte.

Trotz diesem Sieg verbringen die Berner die bis zum 17. Dezember dauernde Nationalmannschaftspause unter dem Strich auf Rang 9, allerdings punktegleich mit Gottéron auf Rang 8 und einen Punkt hinter den SCL Tigers auf Rang 7. Erster Gegner nach der Pause wird der Leader aus Zürich (auswärts) sein.

 

Bern - Fribourg-Gottéron 4:2 (1:1, 1:1, 2:0)
16'461 Zuschauer. - SR Wiegand/Tscherrig, Kaderli/Cattaneo.
Tore: 8. Arcobello (Ebbett, Untersander/Ausschluss Stalder) 1:0. 17. Gunderson (Desharnais, Mottet) 1:1. 30. Brodin (Walser, Abplanalp) 1:2. 36. Rüfenacht (Arcobello, Ebbett/Ausschluss Schmutz) 2:2. 50. Moser (Untersander, Arcobello) 3:2. 60. (59:46) Scherwey 4:2 (Arcobello/ins leere Tor).
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Bern, 4mal 2 Minuten gegen Fribourg-Gottéron.
PostFinance-Topskorer: Arcobello; Gunderson.
Bern: Karhunen; Andersson, Beat Gerber; Untersander, Henauer; Burren, Blum; Colin Gerber; Rüfenacht, Arcobello, Moser; Sciaroni, Ebbett, Scherwey; Praplan, Mursak, Kämpf; Berger, Heim, Spiller; Jeremi Gerber.
Fribourg-Gottéron: Berra; Gunderson, Stalder; Abplanalp, Furrer; Kamerzin, Chavaillaz; Marti; Brodin, Bykow, Stalberg; Rossi, Walser, Marchon; Sprunger, Desharnais, Mottet; Vauclair, Schmutz, Schmid; Lauper.
Bemerkungen: Bern ohne Schlegel, MacDonald (beide überzählig), Krueger, Grassi, Bieber und Pestoni (verletzt), Fribourg-Gottéron ohne Forrer (verletzt). Pfostenschüsse Arcobello (21.) und Sciaroni (36.). Fribourg von 58:45 bis 59:46 ohne Torhüter.