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27.09.2019

Vierte Niederlage in Serie

Nach völlig missratenem Beginn verliert der SC Bern mit 2:5 gegen Lausanne HC. Mit dieser erneuten Niederlage rutschen die Berner auf Rang 7 ab.

Das Spiel hatte kaum begonnen, war es für den SCB auch schon zu Ende. Die Gastgeber lagen nach knapp 11 Minuten bereits mit 0:3 im Rückstand, welcher sich als zu schwere Hypothek herausstellte.

Dabei hätte der SCB durch Gregory Sciaroni kurz nach Spielbeginn in Führung gehen können, als der Stürmer nach tollem Pass von Tristan Scherwey  alleine auf den Lausanner Torhüter Tobias Stephan losziehen konnte, aber scheiterte. Praktisch im Gegenzug machten es sie Waadtländer besser: Tyler Moy traf in der 3. Minute das Score nach einem schnellen Konter. Kurz darauf bot sich den Mutzen im Powerplay die Chance zum Ausgleich, doch die Berner kassierten in Unterzahl gar das 0:2 durch Benjamin Antonietti. Damit war der Arbeitstag von Niklas Schlegel beendet, er musste Pascal Caminada Platz machen. Nachdem die Lausanner bereits in Unterzahl getroffen hatten, trafen sie nach etwas mehr als 10 Minuten nun auch noch in Überzahl. Joël Genazzi erhöhte auf 3:0 für sein Team. Nun schien der SCB langsam zu erwachen und kam in der Folge zu einigen guten Chancen. In der 14. Minute wurden die Berner Bemühungen endlich belohnt, als Ramon Untersander mit einem Weitschuss der erste Treffer gelang. 

Sichtlich besser startete das Team von Kari Jalonen ins Mitteldrittel, doch trotz bester Chancen wollte der Puck nicht im Tor landen. Captain Simon Moser und PostFinance-Topscorer Mark Arcobello scheiterten am starken Lausanner Torhüter. Besser machte es in der 33. Minute Calle Andersson, der im Powerplay den Anschlusstreffer zum 2:3 erzielte. Doch die Waadtländer waren um keine Antwort verlegen und entschieden das Spiel in der 45. Minute definitiv für sich. Ronald Kenins traf erneut im Powerplay zum 2:4. Der letzte verzweifelte Versuch, die Partie in den Schlussminuten mit einem Mann mehr auf dem Eis noch auszugleichen, missriet, die Berner kassierten das 2:5 ins leere Tor.

Mit der vierten Niederlage in Folge steht das Team von Kari Jalonen bereits nach sieben Runden unter Druck, dies umso mehr morgen das Spiel gegen den EV Zug ansteht, ein definitiv harter Brocken.

Bern - Lausanne 2:5 (1:3, 1:0, 0:2) 
15'699 Zuschauer. - SR Stricker/Tscherrig, Fuchs/Wolf.
Tore: 3. Moy (Emmerton, Almond) 0:1. 6. Antonietti (Froidevaux, Genazzi/Ausschluss Vermin!) 0:2. 11. Genazzi (Frick, Jooris/Ausschluss Colin Gerber) 0:3. 14. Untersander (Blum, Rüfenacht) 1:3. 33. Andersson (Arcobello, Ebbett/Ausschluss Stephan) 2:3. 46. Kenins (Bertschy, Genazzi/Ausschluss Praplan) 2:4. 60. (59:36) Jeffrey (Vermin) 2:4 (ins leere Tor).
Strafen: je 4mal 2 Minuten. - PostFinance-Topskorer: Arcobello; Almond.
Bern: Schlegel (6. Caminada); Burren, Koivisto; Andersson, Beat Gerber; Untersander, Blum; Krueger, Colin Gerber; Sciaroni, Mursak, Scherwey; Praplan, Ebbett, Pestoni; Rüfenacht, Arcobello, Moser; Grassi, Heim, Berger.
Lausanne: Stephan; Lindbohm, Frick; Nodari, Grossmann; Heldner, Junland; Genazzi; Moy, Emmerton, Almond; Bertschy, Jooris, Herren; Vermin, Jeffrey, Kenins; Antonietti, Froidevaux, Leone; Traber.
Bemerkungen: Bern ohne Kämpf (verletzt), Bieber und Jeremi Gerber (übrtzählig), Henauer (Langenthal). Bern von 57:32 bis 58:42 und von 58:48 bis 59:36 ohne Torhüter