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04.09.2019 | CHECK-UP

Rhythmus finden dank der CHL

Sportchef Alex Chatelain nimmt in seiner Kolumne "Check-up" Stellung zu aktuellen sportlichen Themen rund um den SCB.

Wir stehen in einer sehr wichtigen Woche. Die beiden Rückspiele gegen Skellefteå und Oulu stehen an. Mit den drei Punkten auswärts haben wir uns eine sehr gute Ausgangslage verschafft. Es waren für alle drei beteiligten Mannschaften schwierige Spiele. Wir haben zum Auftakt in Schweden während den ersten beiden Dritteln unseren Rhythmus nicht gefunden. Dank Niklas Schlegel blieben wir aber weiterhin im Spiel und haben im dritten Drittel dann eine sehr gute Leistung gezeigt. Auch gegen Oulu ist uns der Start nicht geglückt und wir mussten bereits im ersten Einsatz einen Gegentreffer hinnehmen. Erfreulicherweise fanden wir aber in Finnland deutlich früher ins Spiel und dominierten ab dem zweiten Drittel. Eines unserer Ziele für den August war, möglichst schnell Konstanz über die ganze Spieldauer zu erlangen. Dafür sind diese Ernstkämpfe gegen europäische Topteams natürlich ideal. Dass dies noch nicht sofort klappt, war zu erwarten und ist für die frühe Phase in der Saison auch normal. Es bleibt für die kommenden Begegnungen weiterhin ein Ziel, möglichst schnell in unser Spiel zu finden und das dann auch möglichst über 60 Minuten durchzuziehen. Weiter möchten wir uns darauf konzentrieren, gegnerische Scheibenverluste schneller und besser auszunutzen. In diesem Bereich haben wir momentan noch viel Luft nach oben.

Den Eishockeyfans dürfte in den Spielen gegen die Skandinavier aufgefallen sein, dass beide Mannschaften versuchen, auf dem ganzen Feld grossen Druck auszuüben und uns zu Fehlern zu zwingen. Das wird am Donnerstag gegen Skellefteå und am Samstag gegen Oulu nicht anders sein. Das heisst für unsere Verteidiger, schnelle Entscheidungen zu treffen und für die Stürmer, guten Support und Anspielstationen zu bieten.

Jeder Punkt in dieser Woche kann am Schluss entscheidend sein, ob wir die Gruppenphase in unserer starken Gruppe E überstehen werden. Etwas überraschend hat sich Grenoble als vermeintlich schwächstes Team gegen Skellefteå durchgesetzt. Dies bedeutet, dass nach den ersten beiden Spieltagen nach wie vor noch alles offen und möglich ist. Für Spannung ist in den ersten beiden Heimspielen der Saison auf jeden Fall gesorgt.