Keine Angst vor dem «Meisterblues»
In der Saison nach einem Titelgewinn tut sich der amtierende Meister oft schwer. Du hast diese Ausgangslage bereits 2004 und 2010 erlebt. Wo siehst du die Hauptgründe für dieses Problem?
Es ist gut, dass wir jetzt wieder ein schwer erreichbares Ziel vor uns haben. Genau diese Schwierigkeit macht die Aufgabe interessant. Ich sehe nur hungrige Leute, wenn ich mich in der Garderobe umschaue. Überheblichkeit des Meisters habe ich als Problem aber nie wahrgenommen – auch bei andern Teams nicht. Für uns kommt dazu, dass gegen den SCB sowieso alle Mannschaften immer besonders motiviert sind, wenn wir Meister sind umso mehr. Dass die Titelverteidigung so schwer ist, hat natürlich mit der Ausgeglichenheit der Liga zu tun, in welcher niemand den Titelverteidiger nochmals Meister werden lassen will.
Was kann der SCB tun, um in der bevorstehenden Saison der Gefahr des «Meisterblues» auszuweichen?
Ganz einfach. Wir müssen Spiel um Spiel spielen und das Kader, das wir haben, richtig nützen. Die Zuzüge tragen dazu bei, dass wir eher noch stärker sind.
Man kann sich immer verbessern. Worin kann es der SCB?
Wir müssen versuchen, klarere Siege anzustreben, wenn wir merken, dass wir den Gegner im Griff haben. In der letzten Saison haben wir die Gegner zu oft zurückkommen lassen und so teilweise auf dumme Weise Punkte abgegeben. Zudem müssen wir noch mehr Konstanz in unserem Spiel anstreben.
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