Marc Lüthi tritt zurück, Jürg Fuhrer folgt
Seit 1998 ist Marc Lüthi als Geschäftsführer das Gesicht und der Motor des Schlittschuhclubs Bern. Ab 2012 übernahm er zusätzlich die Funktion als Delegierter des Verwaltungsrates. In dieser Zeit prägte er den SCB wie kaum ein anderer: Unter seiner Führung gewann der Club sieben Meistertitel und drei Cupsiege und etablierte sich nachhaltig als sportliches wie wirtschaftliches Aushängeschild des Schweizer Eishockeys.
Mit seinem Rücktritt verkauft Marc Lüthi auch seine Beteiligung am SCB und zieht sich vollständig aus dem operativen Geschäft zurück.
Das Ende einer Ära – Danke, Marc Lüthi!
«Es war alles in allem eine ‹geile› Zeit mit vielen Hochs, aber auch immer wieder mit Tiefs. Das gehört im Sport einfach dazu. Ich möchte trotz allem keinen Tag missen und werde diese Zeit immer in bester Erinnerung behalten. Nach dieser langen Zeit fühlt es sich für mich richtig an, den Stab weiterzugeben», sagt Marc Lüthi. «Ich wünsche dem SCB für die Zukunft alles Gute.»
Verwaltungsratspräsident Carlo Bommes würdigt Lüthis ausserordentlichen Verdienste: «28 Jahre Vereinstreue – das ist in der heutigen, schnelllebigen Zeit etwas Herausragendes. Marc Lüthi hat den SCB mit grosser Leidenschaft, Mut und Weitsicht geführt und entscheidend geprägt. Dafür gebührt ihm unser aufrichtiger Dank und grosser Respekt.»
Jürg Fuhrer übernimmt die operative Führung des SCB
Mit Jürg Fuhrer übernimmt ab dem 1. Mai 2026 eine ausgewiesene Führungspersönlichkeit die operative Leitung des SCB. Fuhrer ist seit 2024 Mitglied des Verwaltungsrates der SCB-Gruppe und verantwortete dort unter anderem die Bereiche Future, Gastronomie und Finanzen.
«Wir sind sehr erfreut, mit Jürg Fuhrer den Schritt in die Zukunft zu machen. In den vergangenen zwei Jahren hat er uns im Verwaltungsrat mit seinen ausgezeichneten Analysen, seiner besonnenen, teamorientierten Arbeitsweise und seinem grossen Engagement überzeugt. Mit seiner Erfahrung und Vision ist er genau die richtige Person, um dem SCB neue Impulse zu geben und den Club erfolgreich weiterzuentwickeln», sagt Carlo Bommes.
