NL: SC Rapperswil-Jona Lakers vs. SCB 4:0
Die Ausgangslage nach der Heimniederlage im Hinspiel war klar: Tore mussten her. Doch der SCB biss sich von Beginn weg die Zähne an der defensiven Organisation der Lakers aus. Zwar war das Bemühen in den ersten 20 Minuten sichtbar, doch zwingende Grosschancen blieben Mangelware. Die Verunsicherung im Spielaufbau wuchs mit jeder torlosen Minute, während die Gastgeber geduldig auf ihre Gelegenheiten lauerten.
Im zweiten Drittel schlugen die Lakers in einer Phase, in der Bern mehr Spielanteile suchte, eiskalt zu. Tanner Fritz (30.) nutzte eine Unkonzentriertheit in der Berner Hintermannschaft zur Führung aus. In der Folge schwächte sich der SCB durch Strafen selbst. Malte Strömwall (36.) erhöhte im Powerplay auf 2:0 – ein Treffer, der dem Team sichtlich den Stecker zog. Ohne eigenen Treffer in zwei Dritteln rückte das Wunder von Rapperswil in weite Ferne.
Ein bitterer Abgang
Auch im Schlussabschnitt fehlte die zündende Idee, um die Wende noch herbeizuführen. Während die Lakers ihre Führung souverän verwalteten, passte beim SCB kaum mehr etwas zusammen. Ein Doppelschlag in der 54. Minute durch Albrecht und Zangger zum 0:4-Endstand besiegelten ein Saisonende, das in dieser Deutlichkeit schmerzt.
Die Enttäuschung über dieses Ausscheiden sitzt tief. Nach einer Saison mit vielen Facetten bleibt am Ende die bittere Erkenntnis, dass die Leistung in den entscheidenden Momenten nicht ausreichte.
SC Rapperswil-Jona Lakers - SCB 4:0 (0:0; 2:0; 2:0)
Stadion
St. Galler Kantonalbank Arena
Zuschauerzahl
5’178
Tore
30’ 1:0 Fritz (Moy) | 36’ 2:0 Strömwall (Pilut, Moy) | 54’ 3:0 Albrecht (Moy, Pilut) | 54’ 4:0 Zangger (Hofer)
Strafen
SCRJL: 4x 2min
SCB: 5x 2min, 1x 2+2min, 1x2+10min