Zurück
15.11.2025

NL: SCL Tigers vs. SCB 3:4 n.V.

Wir gewinnen ein umkämpftes Kantonsderby gegen die SCL Tigers und nehmen zwei Punkte mit nach Hause.

Es war ein Abend zum Feiern – nicht nur wegen des hart erkämpften Siegs im Kantonsderby, sondern auch wegen eines Stücks Berner Hockeygeschichte: Tristan Scherwey absolvierte gegen die SCL Tigers sein 900. Spiel im Trikot des SC Bern. Eine Marke, die sinnbildlich für Leidenschaft, Einsatz und Treue steht.

Zahlreich mitgereiste Berner Fans atmeten in der ersten Minute tief durch, als Bachofner den Pfosten traf – doch nur Sekunden später übernahmen die Berner das Spieldiktat. Benjamin Baumgartner, derzeit in absoluter Topform, tauchte im Slot frei auf und versenkte die Scheibe eiskalt zum frühen 0:1. Ein Auftakt, der sofort zeigte: Der SCB ist bereit.

Nach diesem perfekten Beginn beruhigte sich das Spiel zwar etwas, doch die Berner behielten die Kontrolle über die Partie. Beide Teams verstärkten die Defensive, klare Chancen blieben selten. Auch eine Strafe gegen Joël Vermin kurz vor der Pause brachte die Tigers nicht zurück ins Spiel. Der SCB ging mit einem verdienten 0:1-Vorsprung in die Kabine.

Im Mitteldrittel schaltete Langnau auf Risiko und drehte die Partie mit zwei schnellen Treffern. Die Emmental Versicherung Arena tobte, doch der SCB liess sich nicht beeindrucken. Kurz vor Drittelsende zeigte Emil Bemström, weshalb er ein Unterschiedsspieler ist: Inmitten einer hektischen Szene hinter dem Tor reagierte er schneller als alle anderen und schob den Puck auf kuriose Weise zum 2:2 ein. Genau in solchen Momenten zeigt sich die Klasse dieser Mannschaft: ruhig bleiben, Chancen packen und das Spiel wieder öffnen.

Im Schlussdrittel übernahm der SCB wieder vermehrt das Zepter. Zwar brachte Tigers‑Stürmer Rohrbach die Gastgeber erneut in Front, doch die Mutzen antworteten mit Überzeugung. Als Kinnunen auf die Strafbank musste, schlug der SCB im Powerplay zu: Marco Lehmann verwertete mustergültig und erzielte sein zweites Tor seit der Nati‑Pause – ein wichtiger Treffer, der dem Spiel neuen Schwung gab.

Die anschliessende Verlängerung gehörte mehrheitlich den Bernern. Mit Tempo, Überzeugung und mutigem Offensivspiel drückte der SCB das Heimteam tief in die eigene Zone. Nach Chancen von Lehmann und einem Pfostenknaller von Aaltonen war es wiederum Benjamin Baumgartner, der die Partie entschied. Mit seinem zweiten Treffer krönte er eine starke Teamleistung und sicherte dem SCB den Zusatzpunkt – und gleichzeitig das Ende der beeindruckenden Heimserie der Tigers.

Game Highlights präsentiert von der Lindenhofgruppe auf unserem Youtube Kanal.

Die nächsten Spiele des SCB

Am Dienstag, 18. November, geht es weiter mit dem Rückspiel der Champions Hockey League. Wir empfangen das schwedische Team Brynäs IF – ein besonderer Hockeyabend steht bevor! Mit unserer Aktion "Bring Your Friends" wird dein Matchbesuch zum Gruppenerlebnis: Du kaufst ein Stehplatzticket und kannst so viele Freundinnen und Freunde mitbringen, wie du willst – ohne Zusatzkosten. Seid dabei, wenn wir gemeinsam alles geben, um den Einzug in den CHL-Viertelfinal zu schaffen. Tickets gibt's hier.

In der National League geht es dann am Freitag, 21. November auswärts weiter – wir treffen auf den EHC Kloten. Am Tag darauf, 22. November, empfangen wir den HC Davos in der heimischen Arena. Tickets für unsere Heimspiel gibt es hier.

SCL Tigers - SCB 3:4 n.V (0:1; 2:1; 1:1; 0:1)

Stadion: Emmental Versicherung Arena

Zuschauer: 6000

SR:  Lemelin/ Fonselius; Urfer/ Gnemmi

Tore: 3. Baumgartner (Vermin, Lehmann) 1:0. 32. Petersson (Baltisberger, Lapinskis) 1:1. 34. Schmutz (Bachofner) 2:1. 39. Bemström (Aaltonen, Iakovenko) 2:2. 48. Rohrbach (Mäenalanen, Riikola) 3:2. 56. Lehmann (Baumgartner, Häman Aktell) 3:3. 64. Baumgartner 4:0. 

Strafen: Langnau 1mal 2min; Bern 2mal 2min

PostFinance Topskorer: Rohrbach; Häman Aktell

SCL Tigers: Boltshauser; Riikola, Meier; Mathys, Kinnunen; Baltisberger, Erni; Paschoud; Allenspach, Björninen, Petersson; Bachofner, Salzgeber, Rohrbach; Mäenalanen, Felcman, Schmutz; Lapinskis, Fahrni, Jenni; Aeschlimann.

SCB: Zurkirchen; Häman Aktell, Loeffel; Lindholm, Untersander; Füllemann, Iakovenko; Kinschi; Ejdsell, Aaltonen, Bemström; Scherwey, Graf, Marchon; Vermin, Baumgartner, Lehmann; Alge, Ritzmann, Schild; Moser L.

Bemerkungen: Langnau ohne Schmutz, Pesonen und Petrini (verletzt) Lehmann und Guggenheim (überzählig). Bern ohne Merelä, Moser S., Kreis und Müller (verletzt), Reideborn und Rhyn (überzählig), Fuss, Weber, von Burg, Riatsch, Ryser und Serkins (Swiss League) Bont, Schenk und Zürcher (Nachwuchs).