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06.12.2025

PFWL und NL: Zwei Heimsiege am Samichlousetag

Zur Feier des Samichlousetags gab es doppelt so viel SCB-Hockey: zwei Heimsiege in der PostFinance Women’s League und der National League. Dazu kamen ein weihnachtliches Rahmenprogramm und eine Spendenaktion – organisiert von unseren engagierten Fans.

Der SC Bern hat das zweite Derby innerhalb von vier Tagen erfolgreich gewonnen und sich mit einem 5:1-Erfolg gegen die SCL Tigers wichtige Punkte im Kampf um die Play-In-Plätze gesichert. Die Mutzen präsentierten über die gesamte Spielzeit eine konzentrierte Leistung, agierten defensiv stabil und nutzten ihre Chancen effizient.

Von Beginn weg übernahm der SCB das Kommando. Die Mutzen setzten die Tigers mit aggressivem Forechecking unter Druck, gewannen die meisten Zweikämpfe und liessen den Gästen kaum Raum zur Entfaltung. Bereits in der dritten Minute gerieten die Tigers in Unterzahl. Das Powerplay des SCB funktionierte gut und Victor Ejdsell erzielte mit einem wuchtigen Schuss zwischen den Beinen von Boltshauser die 1:0-Führung für Bern.

Die Mutzen liessen sich von der Führung beflügeln und kombinierten zielstrebig. In der 11. Minute spielte Miro Aaltonen einen präzisen Querpass in den Slot, wo Emil Bemström die Scheibe aus kurzer Distanz zum 2:0 verwertete. Die Defensive des SCB liess den Tigers kaum Möglichkeiten zu,  kontrollierte das Spielgeschehen über weite Strecken und ging mit einer verdienten 2:0-Führung in die erste Pause.

Auch im zweiten Drittel blieb der SCB das klar tonangebende Team. Die Tigers konnten das Spiel nur phasenweise in die Berner Zone verlagern und erarbeiteten sich kaum zwingende Chancen. Zwölf Sekunden vor der zweiten Drittelspause erhöhte Emil Bemström nach einem Steilpass von Alexander Iakovenko auf 3:0. Bemström nahm die Scheibe aus spitzem Winkel an und traf präzise ins Netz.

Langnau schöpfte im dritten Drittel plötzlich Hoffnung: Nach einem Fehler im eigenen Drittel kam Erni an den Puck und traf zum 3:1. Doch der SCB liess sich nicht aus der Ruhe bringen und stellte zwei Minuten später den alten Abstand wieder her. Nach schnellem Aufbauspiel über den rechten Flügel erzielte Lehmann das 4:1.

Die Tigers versuchten in der Schlussphase alles, nahmen Boltshauser vom Eis – doch statt Spannung gab es nur noch Berner Freude: Marc Marchon traf ins leere Tor zum 5:1 und stellte den endgültigen Endstand her. Bern blieb bis zur Schlussminute konzentriert, kontrollierte die Scheibe, verhinderte Chancen der Tigers und vollendete das Derby mit einer überzeugenden Leistung.

Mit dem zweiten Derby-Sieg innerhalb von vier Tagen sicherte sich der SCB sechs Punkte gegen direkte Konkurrenten. Der Rückstand auf Biel und den Play-In-Strich schrumpft weiter.

Game Highlights präsentiert von der Lindenhofgruppe auf unserem Youtube Kanal.

Die nächsten Spiele des SCB

Am Sonntag, 7. Dezember, reisen wir ins Tessin zum Auswärtsspiel gegen den HC Lugano. Anschliessend ruht die National League für eine Woche aufgrund der Länderspielpause. Für unsere Mutzen geht es am Freitag, 19. Dezember, weiter: Dann empfangen sie den HC Davos in der PostFinance Arena. Tickets für das Heimspiel sind hier verfügbar.

SCB - Langnau 5:1 (2:0, 1:0, 2:1)

Stadion: PostFinance Arena

Zuschauer: 16'503

SR: Piechaczek/Österberg, Stalder/Jonsson

Tore: 4. Ejdsell (Loeffel, Bemström) 1:0. 11. Bemström (Aaltonen, Ejdsell) 2:0. 40. Bemström (Iakovenko) 3:0. 52. Erni (Rohrbach) 3:1. 54. Lehmann (Iakovenko, Bemström) 4:1. 57. Marchon (Merelä, Scherwey) 5:1. 

Strafen: Bern 3mal 2min; Langnau 3mal 2min

PostFinance Topskorer: Merelä; Petersson

SCB: Zurkirchen; Lindholm, Loeffel; Rhyn, Untersander; Kindschi, Iakoveko; Füllemann; Ejdsell, Aaltonen, Bemström; Marchon, Merelä, Scherwey; Lehmann, Graf, Vermin; Alge, Ritzmann, Moser L.; Schild. 

Langnau: Boltshauser; Riikola, Meier; Erni, Paschoud; Baltisberger, Lehmann; Mathys; Mäenalanen, Björninen, Petersson; Pesonen, Schmutz, Rohrbach; Bachofner, Salzgeber, Schmutz; Lapinskis, Felcman, Allenspach; Fahrni. 

Bemerkungen: Bern ohne Moser S., Kreis, Baumgartner, Häman Aktell, Riatsch und Müller (verletzt), Reideborn (überzählig), Fuss, Weber, Serkins, Riatsch, Von Burg und Ryser (Swiss League), Bont, Schenk und Zürcher (Nachwuchs). Langnau ohne Kinnunen (verletzt), Giggenheim, Wagner, Jenni und Petrini (Swiss League).